40 Fahrstuhlrede

Die Fahrstuhl-Rede:

Klappern gehört zum Handwerk und selbst das will gelernt sein.

Nach den ersten Stunden in der Projekt-Arbeit setzt bereits  ein Effekt der kognitiven Verzerrung ein:

Projekt-Leitungen unterschätzen oft die Bedeutung, die Projekt-Beteiligten und das Umfeld laufend erneut für das Thema und Ziel zu begeistern.

Ein Mittel kann die Fahrstuhl-Rede (Elevator-Pitch) sein (nach Uebernickel oder nach Gloger).

Ein mögliche Struktur der Fahrstuhl-Rede könnte im Stile Simon Sinek aufgebaut sein:

Why: Warum wird das Projekt durchgeführt - aus Phase Definieren.

How: Was ist der Clou in dem Projekt - aus Phase Planen.

What: Wo steht das Projekt aktuell, was ist als nächstes geplant - aus Phase Durchführen.

Aufforderung: Was könnte eine nützliche Tätigkeit, Entscheidung etc. des Gegenübers für das Projekt sein.

Der Name leitet sich von einer Situation ab, in der eine Projektleitung z.B. die eigene Führungskraft im Fahrstuhl trifft und gefragt wird, wie das Projekt läuft.

Auf Grund der kurzen Fahrzeit lässt sich hier kaum angemessen improvisieren.

Vielmehr ist eine vorbereitete Struktur hilfreich, um das Projekt angemessen darzustellen.

Bei dieser Gelegenheit können eventuell sogar wertvolle Aspekte geklärt werden (z.B. dass ein gemeinsamer Termin gefunden werden sollte etc.).

Die 60 Sekunden sollen nur den Hinweis geben, dass ein Einstieg in Details hier nicht möglich und zweckmäßig ist.