30 PM Planen

Erklärvideo zur Phase Planen

(1) Die Phase Planen startet mit den CTQ der Design-Score-Card als Input aus der vorherigen Phase Definieren.

Liegt bereits aus früheren, gleichartigen Projekten ein Projektstrukturplan vor, kann auf dieser Basis die weitere Planung erfolgen.

Ist dies nicht der Fall, ist vorher die Entwicklung eines Konzeptes zum Erfüllen der CTQ erforderlich.

(2) Mit Kreativitätstechniken wie dem Ursachen-Wirkungs-Diagramm können mögliche Funktionen zum Realisieren der CTQ gefunden werden.

(3) Das zweite Haus der Qualität aus der QFD liefert die stärksten Funktionen zum Erfüllen der CTQ.

(4) In einem Morphologischen Kasten lassen sich Design-Elemente zum Realisieren der Funktionen kombinieren und unterschiedliche Grob-Konzepte finden.

(5) Die Pugh-Matrix stellt die Grob-Konzepte den CTQ gegenüber und hilft beim Favorisieren.

(6) Das favorisierte Konzept liefert die Basis für den Projekt-Struktur-Plan.

(7) Je nach Erfahrung, Top-Down oder Bottom-Up erstellt, liefert der Projekt-Struktur-Plan die erforderlichen Arbeitspakete.

(8) Wie schon das Projektziel gilt es auch die Arbeitspakete SMART zu formuliert.

Die Prioritäts-Matrix und das Pareto-Prinzip helfen beim Terminieren, Detaillieren und der Make-Or-Buy-Entscheidung.

(9) Die Terminierung unterscheidet zwischen Netto-Arbeitszeit und Brutto-Durchlaufzeit.

(10) In einer Kombination aus Gantt-Diagramm und Kosten lassen sich geplanter Zeit- und Kostenverlauf darstellen.

(11) Als Output der Phase Planen liegen die Arbeitspakete mit Zeit und Kosten vor.

(12) In der Kommunikation erinnert die Formel E=Q*A an die Bedeutung der Akzeptanz bei den Verantwortlichen für die Arbeitspakete.

(13) Idealerweise wird in dieser Phase eine Taktung innerhalb der Phase Durchführen geplant.

(14) Außerdem sei an die weitere Nutzung des Kommunikationsplans aus der Phase Definieren erinnert.

(15) Beim Planen besteht das Risiko Overengineering ...

(16) ... und Not-Invented-Here-Syndrom frühzeitig zu verfestigen.

(17) Oft fallen zusätzliche Zeiten für Korrekturschleifen im Anschluss an Tests unter den Tisch.