40 Kano-Modell

In dieser Phase besteht die Gefahr, Bedürfnisse und CTQ zu übersehen.

Für den Anwender gibt es Aspekte, die so selbstverständlich sind, dass diese nicht erwähnt werden.

Außerdem besteht die Gefahr zum Overengineering.

Aspekte, die der Anwender in einer aktuellen Generation (siehe Multi-Generation-Plan) noch gar nicht erwartet, werden schon zur Anforderung gemacht.

Zur Orientierung hilft hier das KANO-Modell (nach Lunau). Es beschreibt den Zusammenhang zwischen Anwenderzufriedenheit und Vorhandensein eines CTQ.

Es gibt Aspekte, die vom Anwender unausgesprochen und in voller Ausprägung vorausgesetzt werden – diese tauchen in der VOC nicht auf.

Hier gilt das Motto: Nicht gemeckert ist Lob genug.

Es gibt Aspekte, die den Anwender selbst rudimentär ausgeprägt schon sehr begeistern.

Mit der Zeit verblasst die Begeisterung für diese Aspekte und die Anforderungen wandeln sich mehr und mehr zur Grundanforderung.