Warum:
Wie:
Was:
Der erste Prozessschritt dient zum Formulieren der Forschungsfrage. Beispielhaft sind hier Werkzeuge aus dem Projektmanagement herangezogen, die beim Beschreiben eines Projektes unterstützen (vgl. Project Management Institute, 2021).
.
Zu Beginn wird das zugrundeliegende Problem beschrieben – idealerweise flankiert durch eine Visualisierung. Die Problemformulierung sollte ohne Ursachenvermutung, die Zielformulierung ohne Lösungsvermutung erfolgen. Dies beugt Lösungskurzschlüssen vor. Voreingenommenheit kann den Suchbereich einschränken und so für bedeutende Ursachen und Lösungen blind machen (vgl. Kerzner, 2017). Problem und Ziel sollten spezifisch, messbar, mit dem Prüfer abgestimmt, für die Art der Arbeit realistisch und entsprechend terminiert sein. Als Gedankenstütze hilft das Akronym SMART (vgl. Doran, 1981).
.
Der Innerhalb-/Außerhalb-Rahmen dient zur abgestimmten Abgrenzung des Themas und beugt einer schleichenden Ausweitung des Themas vor. Aspekte, die berücksichtigt werden sollen, tauchen im Rahmen auf. Aspekte, die nicht Teil der Arbeit sein sollen, tauchen außerhalb auf. Da dieses Werkzeug bereits in einer sehr frühen Phase der Arbeit eingesetzt werden kann, könnten einige Aspekte ggf. noch nicht zugeordnet werden. Hierzu könnten Vorarbeiten erforderlich sein, wie sie erst beim Quellen sichten auftauchen. In diesem Falle werden die entsprechenden Aspekte auf dem Rahmen platziert. Bis zum abschließenden Formulieren der Forschungsfrage würden diese Aspekte dann eindeutig zugeordnet werden (vgl. PMI, 2021).
Eine alternative Herangehensweise ist, den Bogen bereits vom Problem bis zur Hypothese zu spannen und im Laufe der ersten vier Schritte zu überarbeiten. Dieses Überarbeiten wird nicht ausbleiben, da erst mit der Recherche alle relevanten Erkenntnisse für eine qualifizierte Hypothese vorliegen (vgl. Creswell 2014).
Why:
How:
What:
The first process step serves to formulate the research question. Examples here include project management tools that assist in describing a project (see Project Management Institute, 2021).
.
At the beginning, the underlying problem is described – ideally accompanied by visualization. The problem statement should avoid assumptions about causes, and the goal statement should avoid assumptions about solutions. This prevents solution shortcuts. Bias can limit the search field, blinding one to important causes and solutions (see Kerzner, 2017). Problem and goal should be specific, measurable, aligned with the evaluator, realistic for the type of work, and time-bound. The SMART acronym is helpful as a memory aid (see Doran, 1981).
.
The Inside/Outside framework serves to clearly define the topic and prevent scope creep. Aspects to be considered appear inside the framework. Aspects that should not be part of the work appear outside. Since this tool can be used at a very early stage of the work, some aspects may not yet be assigned. Preliminary work, such as a review of sources, may be required. In this case, the relevant aspects are placed in the framework. These aspects would then be clearly assigned by the time of the final formulation of the research question (see PMI, 2021).
An alternative approach is to connect the problem to the hypothesis from the beginning and refine it throughout the first four steps. This refinement is inevitable, as all relevant insights for a qualified hypothesis only emerge after thorough research (see Creswell 2014).